Wohn- und Gewerbeüberbauung Stauffacherquai
Wohn- und Gewerbeüberbauung Stauffacherquai
Die Häuser im südlichen Werdquartier sind grossstädtisch wie selten in Zürich. In den Blockrändern treffen monumentale Häuser aus den 1920er- und 1930er-Jahren auf kleinteiliges 19. Jahrhundert. Einfache Regeln erhalten die Qualität der Strassenräume des Quartiers: der 12 Meter schmale, fünf Geschosse hohe Blockrand bleibt geschlossen, entlang der Trottoirs reihen sich Schaufenster. Mit seiner Länge von fast hundert Metern orientiert sich der Neubau an den frühmodernen Häusern am Stauffacherquai, wo er sich mit einem markanten Kopfbau zur Weite des Flussraums richtet. Aufbau und Material der Fassade haben aber andere Vorbilder. Sie stehen in der Weberstrasse rechts des Kopfbaus und stammen aus den 1910er-Jahren. Gelbliche Klinkerbänder reichen vom schmalen Betonsockel bis zur Traufe des mit Schiefer gedeckten Daches. Die Balkone, Loggien und gläsernen Erker dazwischen setzen sich jenseits der Traufe fort und geben dem Haus eine rhythmische Dachlandschaft. Den Kopf zur Sihl prägen zwei symmetrische Ecktürme. Die Hoffassade hat Lochfenster und ist hellgrau verputzt: städtischer Hintergrund. Die Innenräume geben soviel vor wie nötig und sowenig wie möglich. Entree, Bad, Stauraum und Küche werden platzsparend zusammengefasst. Der grosse, 2.80 Meter hohe Wohnraum kann mit Leichtbauwänden in Zimmer aufgeteilt werden. Das Erdgeschoss ist nach Bedarf in kleine bis grössere Gewerbeflächen teilbar.














