Weiterentwicklung Diener-Areal
Weiterentwicklung Diener-Areal
Bereits im Steinerplan von 1948 weichen das Diener- und damalige Hänni-Areal vom städtebaulichen Muster der Gartenstadt ab. Als eine der wenigen Ausnahmen des Plans sind hier Gewerbebauten zu erkennen, die von den typischen schmalen Wohnzeilen abweichen. Mit dem Entwurf für das Wohnhaus Diener-Areal von 2009 haben wir auf dem ehemaligen Werkhof mit den Proportionen, den Wohnungstypen und der Fassade aus Aluminium die gewerbliche Vergangenheit thematisiert.
Ein grosszügiger Freiraum ist die zentrale städtebauliche Setzung der Weiterentwicklung des Areals. Drei Neubauten fassen den begrünten Raum und binden die beiden bestehenden Gebäude in die quer zur Einhausung stehende Zeilenstruktur ein. Die östliche Zeile aus dem bestehenden 7-geschossigen Wohnhaus Diener-Areal wird mit einem ebenfalls 7-geschossigen Neubau ergänzt und so bis zum Überlandpark weitergeführt. An der Tulpenstrasse bildet das bestehende 3-geschossige Wohnhaus zusammen mit zwei Neubauten eine Reihe, die dem Verlauf der Strasse folgt. Auf ein 5-geschossiges vermittelndes Haus folgt eine 7-geschossige Zeile. Die östliche und westliche Zeile reiht sich in die benachbarten projektierten Zeilenbauten ein. Beim Überlandpark bilden die beiden hohen Stirnseiten der Zeilen ein Gesicht zum Park. Zwischen den Zeilen liegt der breite Grünraum, der das serielle Muster aus quer zur Einhausung stehenden Zeilen des Gestaltungsplans unterbricht und bei der Tramhaltestelle Überlandpark einen räumlichen Akzent setzt.












