Wache West und Stadtarchiv
Wache West und Stadtarchiv
Die Wache West und das Stadtarchiv sind neue öffentliche Nutzungen im Letziquartier. Es gibt zwei Gründe, die beiden Nutzungen als einen weiteren Hochpunkt im Quartier zu entwickeln. Der pragmatische Grund ist die Grösse des Raumprogramms. Die grossstädtisch anmutende Vermengung zweier öffentlicher Programme erfordert eine Stapelung in die Höhe. Der städtebauliche Grund ist die gewünschte Sichtbarkeit der öffentlichen Institutionen. Im Konzert der neuen Türme im Letziquartier – bisher alles Wohntürme – sind die Wache West und das Stadtarchiv eine Chance, auch die Stadt Zürich in der neuen Silhouette des Quartiers sichtbar zu machen. Ein städtisches Monument mit Fernwirkung, in dem zwei ungleiche Institutionen zu einer eigenwilligen plastischen Figur zusammengesetzt werden.
Das Raumprogramm wird auf einem rechteckigen Fussabdruck gestapelt. Ein hoher Sockel, der primär die Wache beinhaltet, spannt über den ganzen Perimeter. Auf dem Sockel steht ein Turm mit dem gestapelten Raumprogramm des Stadtarchivs. Über mehrere Abtreppungen verjüngt sich der Turm bis auf die dünne Erschliessungsschicht des Archivs, das Rückgrat des Turms. Der Stufenberg schafft mehrere Dachflächen, die begrünt werden und zum Aufenthalt genutzt werden können.
An der Hohlstrasse wird der Neubau von dem Desinfektionsgebäude und der Lokremise gerahmt. In diesen beiden Kleinbauten werden Nutzungen für das Publikum bereitgestellt, die den Vorplatz des Stadtarchivs an der Hohlstrasse beleben. Zur Hardgutstrasse ist das Gebäude abgerückt und schafft Platz für den Werkhof der Wache West. Dieser Vorplatz wird räumlich von der Lokremise und dem Transformatorenhaus gefasst.











