Schuhfabrik Hug
Schuhfabrik Hug
Die 1933 erbaute Schuhfabrik Hug galt nach der Fertigstellung als «Fabrikbau neuster Konstruktion mit allen luft- und lichthygienischen Installationen». Der parallel zum Bahngleis stehende, rund 100 Meter lange, lindengrüne Industriebau ist der bedeutendste Zeuge des Neuen Bauens in der Region Olten. Mit der Umnutzung der Schuhfabrik in Wohnungen wird das ehemalige Industrieareal neu belebt. Die Südfassade wird in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege instand gestellt. Auf der Nordseite wird die Erschliessung für die neue Nutzung in Form eines rohen Betonregals ausgelagert. Drei Treppenhäuser, Laubengänge mit anschliessenden Patios und Korridore verbinden alle Wohnungen miteinander und schaffen ein inneres Wegnetz mit urbanem Charakter. Im Inneren werden Leichtbauwände verwendet und das bestehende Stahlbetonskelett sorgfältig erhalten. Frei einteilbare Wohnungen mit hohen hallenartigen Wohnräumen erinnern an die frühere Nutzung.



























