Schuhfabrik Hug

Schuhfabrik Hug

Schuhfabrik Hug

Schuhfabrik Hug

Die 1933 erbaute Schuhfabrik Hug galt nach der Fertigstellung als «Fabrikbau neuster Konstruktion mit allen luft- und lichthygienischen Installationen». Der parallel zum Bahngleis stehende, rund 100 Meter lange, lindengrüne Industriebau ist der bedeutendste Zeuge des Neuen Bauens in der Region Olten. Mit der Umnutzung der Schuhfabrik in Wohnungen wird das ehemalige Industrieareal neu belebt. Die Südfassade wird in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege instand gestellt. Auf der Nordseite wird die Erschliessung für die neue Nutzung in Form eines rohen Betonregals ausgelagert. Drei Treppenhäuser, Laubengänge mit anschliessenden Patios und Korridore verbinden alle Wohnungen miteinander und schaffen ein inneres Wegnetz mit urbanem Charakter. Im Inneren werden Leichtbauwände verwendet und das bestehende Stahlbetonskelett sorgfältig erhalten. Frei einteilbare Wohnungen mit hohen hallenartigen Wohnräumen erinnern an die frühere Nutzung.

Gesamtbaukosten
CHF 22.4 Mio.

Auftragsart
Direktauftrag

Mitarbeit
Roman Brantschen (Projektleitung), Sandro Agosti, René Koch, Tobias Lindenmann, Bryan Pfister, Michael Plüss, Maike Roth, Gerhard Stettler, Adrian Streich, Simona Zimmermann

Auftraggeber
ncw ag, 5210 Windisch

Bauleitung
IGD Grüter AG, Dagmersellen

Landschaftsarchitektur
Schmid Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

Gebäudebeschriftung
Bringolf Irion Vögeli GmbH, Zürich

Auszeichnungen
Solothurner Heimatschutzpreis 2013;
Kanton Solothurn 2013, Architekturauszeichnungen, Auszeichnung;
Hochparterre, Die Besten 2013, Architektur Bronze

Projektdokumentation