Freyastrasse 12
Freyastrasse 12
Das Hofgebäude aus Sichtbackstein ist ein typischer Zeitzeuge in der Quartiererhaltungszone von Zürich-Aussersihl. Die Höfe der Blockrandbebauungen aus der Gründerzeit werden traditionell gewerblich genutzt. Durch die denkmalpflegerische Instandsetzung der Fassaden und die gewerbliche Nutzung als Architekturbüro und Atelier erhalten wir den Zeitzeugen auf einer architektonischen und gesellschaftlichen Ebene. Seit 1895 war die Glaserei Mäder im Hofgebäude ansässig. Hier wurden die Kirchenfenster von Sigmar Polke im Grossmünster angefertigt. Mit dem Umbau wird die Glaserei in ein Architekturbüro umgenutzt. Die wertvolle Bausubstanz bleibt in ihrer äusseren Erscheinung mit dem zweifarbigen Mauerwerksverband erhalten. Nachträglich angebaute Schuppen und Vordächer werden zurückgebaut. Eingriffe in die Struktur des Gebäudes finden lediglich im Inneren statt. Um die neue Treppe werden die dienenden Nutzungen angeordnet. Dadurch wird pro Geschosse eine dreiseitig belichtete Halle freigespielt. Der ehemalige Warenlift wird als Steigzone für die Haustechnik und EDV-Anlage und Kopiernische genutzt. In den beiden Obergeschossen und dem überhohen Dachgeschoss wird gearbeitet. Die grosse Halle im Erdgeschoss kann flexibel genutzt werden. Der rückwärtige Aussenraum hinter dem Gebäude wird als Garten und gemeinsamer Aufenthaltsbereich gestaltet. Die Gebäudehülle wird innen gedämmt und mit neuen Fenstern ausgerüstet. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.















